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Sollte Doping erlaubt werden?

Ist der saubere Sport eine Illusion? Einige Experten sind dafür, Doping - kontrolliert - freizugeben. Nur so könne wieder ein ausgeglichener Wettbewerb hergestellt werden. Wie sehen Sie das?

Seit Jahren jagt die Anti-Doping-Behörde WADA verzweifelt Doping-Sünder, um letztlich doch immer nur hinterherzuhinken. Sportler und Wissenschaftler verfügen über die neuesten Produkte, die bei den aktuellen Kontrollen noch nicht erkannt werden können.

Um sich als interessierter Laie nicht zu sehr mit Blutwerten, Urinproben, pharmakologischen Grundkenntnissen usw. belasten zu müssen, schlage ich vor - Doping grundsätzlich frei zu geben und dem Athleten die Entscheidung selber zu überlassen – dopt er oder dopt er nicht.

Damit hätte auch endlich die Geheimniskrämerei der Sportfunktionäre ein Ende, sie bräuchten ihre Sportler nicht mehr zu belügen. Sportfunktionäre könnten endlich wieder ruhig schlafen, da ihr schlechtes Gewissen sie nicht mehr plagt. Denn diese wissen ja genau, was ihre Sportler und Trainer so treiben.

Jeder Sportler trägt im Bewusstsein des Risikos, die Verantwortung selber. Und vor allem - uns wird nicht das erbärmliche Märchen des „sauberen Sports“ vorgespielt. Wer es sehen will, sieht es – wer dem nichts mehr abgewinnen kann, lässt es eben sein.

Zuschauer hätten endlich die Gewissheit, dass alle Sportler beim Wettkampf die gleichen Chancen hatten. Dass mittlerweile viele Sportler auf dem Treppchen stehen, bei denen das Doping einfach nur nicht nachgewiesen werden konnte, ist klar.

Die Debatte über die Gesundheitsschäden des Doping könnte öffentlich ausgetragen werden - die besten Mittel könnten diskutiert und die Gesundheitsschäden abgewogen werden.


 
 
 

Ein Kommentar zu “Sollte Doping erlaubt werden?”

  1. Jens Siegert
    14. März 2009 um 14:18

    Zum russischen Unrechtsbewusstsein einige Zeilen unter: http://blog.boell-net.de/blogs/russland-blog/archive/2009/02/22/sms-von-medwedjew.aspx

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