Moskau, Moskau – Metro, Migranten und Limitschiki (2)
Der Metrochef jammert in allen Medien, dass pro Tag rund 200 0000 Passagiere weniger mit der U-Bahn fahren und somit ein grosses finanzielles Loch entsteht. Auf Fahrpreiserhöhung kommt er als allererstes, da könnte ich meinen Kopf verwetten. Er zeichnet sich überhaupt durch „massvolles Wirtschaften und strategische Weitsicht“ aus.
In den wilden 90ern und Anfang des neuen Jahrtausends gab es auch staatliche Zuschüsse für das beliebteste Verkehrsmittel. Diese aber flossen offensichtlich zum grossen Teil in dunkle Kanäle, denn weder gab es neue Waggons oder Gleise noch neue Strecken. Nun, wo Dank der planlosen Bauwut nichts mehr geht und ein Verkehrsinfarkt naht, besinnt man sich auf längst fällige Projekte im Untergrund der Stadt.
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